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Klingelnberg auf der Control 2017: Premiere für die P 16 G – das Präzisionsmesszentrum für „lückenlose“ Werkstück-Vermessungen

Die Welt-Leitmesse für Qualitätssicherung, die Control in Stuttgart, bietet vom 9. bis 12. Mai 2017 wieder eine Leistungsschau der Innovationen. Der Systemanbieter Klingelnberg, einer der führenden Hersteller von Präzisionsmesszentren für die Verzahnungsindustrie, legt bei seiner diesjährigen Präsentation am neuen Standort in Halle 6, Stand 6310, einen klaren Fokus auf Messgeräte für den kleineren Durchmesserbereich – und stellt mit der P 16 G das jüngste Mitglied der P-Serie vor. Ein Messzentrum, mit dem das Unternehmen neue Wege geht.

Der Verzahnungsspezialist Klingelnberg feiert in Stuttgart mit der neuen P 16 G eine Premiere: Ein Messzentrum für rotationssymmetrische Bauteile, das konsequent für den Einsatz in der Produktion entwickelt wurde. Bei der P 16 G stehen die Messaufgaben außerhalb der Verzahnung im Mittelpunkt.
Ob Drehrohlinge, geschliffene Werkstücke, Rundmesser, Distanzstücke für Rundmesser oder Kugellager –mithilfe dieses jüngsten Vertreters der P-Serie kann bei der Herstellung und Qualitätssicherung rotationssymmetrischer Teile auf die Verwendung von Lehren verzichtet werden. Entsprechend steht das „G“ in der Bezeichnung für das englische Wort „gauge“ (dt. „Lehre“). Auch bei dieser jüngsten Innovation verbindet Klingelnberg wieder die Erfahrung aus der Entwicklung von Werkzeug-Maschinen mit der Kompetenz in der Präzisionsmesstechnik. „In der Verzahnungsindustrie ist die P-Serie schon lange ein Begriff“, erklärt Dr. Christof Gorgels, Leiter des Geschäftsbereiches Präzisionsmesszentren bei Klingelnberg. „Die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden zeigte das Potenzial auf, die hohe mechanische Grundgenauigkeit der Maschinenkonstruktion und die leistungsstarke Software aus dem Hause Klingelnberg auch in anderen Industrien und Bereichen einzusetzen.“ Das Ziel ist, bauteilindividuelle Lehren und Vielstellen-Messgeräte zu ersetzen, die kapitalintensiv und unflexibel sind. Klingelnberg verfolgt entsprechend den Ansatz, alle typischen Messaufgaben für eine Vielzahl an rotationssymmetrischen Bauteilen auf einer Messmaschine zu vereinen, die für den Einsatz im direkten Produktionsumfeld ausgelegt ist. Damit stellt die P 16 G einen wirtschaftlich attraktiven Ansatz zur direkten Produktionsüberwachung dar.

Die neue P 16 G – die Software macht den Unterschied
In dem Bestreben, immer nah am Markt zu agieren und den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden, bringt Klingelnberg mit der P 16 G ein Präzisionsmesszentrum auf den Markt, das speziell auf die Produktion rotationssymmetrischer Bauteile im kleinen Durchmesserbereich abgestimmt und für den fertigungsnahen Einsatz optimiert ist. Die Erfahrungen mit der kompakten P 16 Maschinenkonstruktion, die Klingelnberg vor zwei Jahren ebenfalls auf der Control vorgestellt hat, flossen in die P 16 G in vollem Umfang ein. Anstelle der Verzahnungssoftware ist die P 16 G standardmäßig mit einer Software für die Maß-, Form- und Lagemessung ausgestattet. Diese erfasst unter anderem Durchmesser und Zylinder- bzw. Kegelform, misst Planlauf, Ebenheit sowie Winkligkeit und liefert bei Bedarf eine Vielzahl an Informationen für das Qualitätsmanagement.

Rauheitsmessung – jetzt auch an Innenverzahnungen
Das Klingelnberg Rauheitsmesssystem, das bereits weltweit bei einigen hundert P-Maschinen erfolgreich eingesetzt wird, wurde jetzt für die Messung an Innenverzahnungen erweitert. Die Möglichkeit der systematischen Messung über den vollautomatischen, CNC-gesteuerten Messablauf unterscheidet das Klingelnberg System von vielen anderen Rauheitsmesseinrichtungen und wird deshalb von den Anwendern geschätzt. Mit den gleichen Vorteilen kann auf den Maschinen der P-Baureihe jetzt auch die Oberflächenrauheit an Innenverzahnungen gemessen werden. Klingelnberg zeigt diese Neuheit auf der P 40 am Beispiel eines typischen Hohlrades aus einem PKW-Automatikgetriebe.

P 26 und P 40 – bewährte Lösungen für die Verzahnungsmessung
Gleichzeitig stellt Klingelnberg mit der P 26 und der P 40 dem internationalen Fachpublikum in Stuttgart bewährte Präzisionsmesszentren der P-Serie für kleine Durchmesserbereiche vor – optimale Lösungen für ein zukunftssicheres Qualitätsmanagement von Verzahnungen. Das Maschinen- und Softwarekonzept der P-Serie ist auf die Messung von komplexen Antriebskomponenten optimiert. Die Technologie ersetzt bis zu vier konventionelle Messmaschinen: Verzahnungsmessung, allgemeine Koordinatenmessung, Form- und Lagemessung sowie die Rauheitsmessung. Diese Messaufgaben können vollautomatisch in einer Aufspannung durchgeführt werden. Alle Maschinenmodelle lassen sich mit individuellen Optionen erweitern. Mit dieser Lösung bewegt sich Klingelnberg nah am Markt und am Anwender. Besonders interessant ist das für die Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie mit ihrer großen Anzahl an Antriebskomponenten. Doch auch andere Branchen profitieren von dieser Innovation: die P-Serie stellt nicht umsonst einen weit verbreiteten Standard in der Industrie dar und dient auch als Referenz für Metrologie-Institute.

Mit gewohntem Know-how an neuem Platz in Halle 6
An dem neuen Standplatz 6310 in Halle 6 wird Klingelnberg neben den Messzentren ebenfalls seine Services und Softwarelösungen präsentieren. Zudem konnte Klingelnberg erneut Prof. Dr.-Ing. Günther Gravel, Leiter des Instituts für Produktionstechnik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg), als Experten für die Messwert-Analyse gewinnen. Er wird mit seiner fachlichen Expertise an zwei Messetagen ganztägig am Klingelnberg Stand für anregende Diskussionen zur Verfügung stehen.

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