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Premiere in Stuttgart: Klingelnberg präsentiert sich zum ersten Mal auf der Messe AMB (Halle 5, Stand 5C80)

Bereits zum 19. Mal bringt die Messe AMB (Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung) im Zwei-Jahres-Rhythmus Experten der spanabhebenden Metallbearbeitung in Stuttgart zusammen. Ein Forum, dessen Bedeutung in der Branche kontinuierlich wächst – entsprechend hat sich die AMB in diesem Jahr deutlich vergrößert. Vom 18. bis 22. September präsentieren sich auf insgesamt 120.000 Quadratmetern 1.500 Aussteller, darunter zum ersten Mal auch das Maschinenbauunternehmen Klingelnberg. Der ganzheitliche Lösungsanbieter stellt in Halle 5, Stand 5C80 sein innovatives Closed Loop-Konzept für Stirnräder und damit eine zukunftsweisende Industrie-4.0-Lösung vor.

Mit dem Neubau der Paul Horn Halle (Halle 10) ist die Bruttoausstellungsfläche der AMB auf 120.000 m2 angewachsen. Zusammen mit der AMB Sonderschau Digital Way und dem dazugehörigen Kongress ist die Messe eine einzigartige Innovationsplattform für die Metallbearbeitung, die zeigt, was in Sachen Digitalisierung in der Produktion heutzutage möglich ist. Ein ideales Forum für Klingelnberg, um jüngste Innovationen aus dem Hause vorzustellen. Diese spiegeln nicht nur den neuesten Stand der Technik wider, sie sind im Zusammenspiel auch ein Paradebeispiel für die Produktion in Zeiten von Industrie 4.0.

Höfler Stirnrad-Wälzschleifmaschine Speed Viper 180 – mit Closed Loop-Technologie
Die Höfler Stirnrad-Wälzschleifmaschine Speed Viper 180 gehört zu den diesjährigen Highlights im Bereich Stirnrad-Technologie. Mit der Speed Viper Plattform präsentiert sich Klingelnberg als Vorreiter in Sachen Industrie 4.0 – und zeigt, welche Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen möglich sind, sobald das Potenzial digital unterstützter Prozesse voll ausgeschöpft wird. Die neue Speed Viper Generation ist auf hohe Produktivität und Robustheit des Schleifprozesses konzipiert und erfüllt damit alle Anforderungen, die in einer modernen Großserienproduktion erforderlich sind: kurze Rüstzeiten, minimale Taktzeiten, innovative Softwarelösungen sowie die digitale Prozess- und Qualitätskontrolle im Closed Loop-System.

Abhängig vom Modell ist die Speed Viper für maximale Werkstückdurchmesser von 80, 180 und 300 mm ausgelegt. Das entspricht den gängigen Bauteilgrößen der Automobil- und Nutzfahrzeugbranche sowie deren Zulieferern, auf die sich die Speed Viper hauptsächlich ausrichtet und erfüllt die hohen Produktivitätsanforderungen dieser Industrie in besonderem Maße. Aber auch für Stirnräder in Industriegetrieben und für Anwendungen in der Robotik ist die Baureihe bestens geeignet. Mit Gear Operator, einer  neu entwickelten Bediensoftware, steht eine einfache, innovative Bedienphilosophie im Fokus. Mit  der Software, die das Personal über ein modernes Touchscreen-Display Schritt für Schritt durch Maschinenfunktionen führt, setzt Klingelnberg einen neuen Standard in puncto Maschinenbedienung und Prozessstabilität.

Für das innovative Maschinendesign erhielt Klingelnberg darüber hinaus im März 2018 den iF Design Award, der von der iF International Forum Design in Hannover einmal im Jahr vergeben wird.
 

Präzisionsmesszentrum P 26 im neuen Design
Eine der Messmaschinen, die für ein zukunftssicheres Qualitätsmanagement von Verzahnungen im Rahmen von Industrie 4.0-Prozessen ausgelegt ist, hat Klingelnberg auf der AMB ebenfalls dabei. Das vollautomatische CNC-gesteuerte Präzisionsmesszentrum P 26 ist als Kompaktgerät für den Werkstück-Durchmesserbereich bis 260 mm ausgelegt. Das Maschinen- und Softwarekonzept ist für die Messung von komplexen Antriebskomponenten optimiert, die Technologie ersetzt bis zu sechs konventionelle Messgeräte: Verzahnungs-messung, allgemeine Koordinatenmessung, Form- und Lagemessung, Rauheitsmessung, Konturmessung sowie optische Messtechnik. Höchste Mess- und Reproduziergenauigkeiten sind dabei garantiert – die P-Serie stellt nicht umsonst einen weit verbreiteten Standard in der Industrie dar. Die P 26 präsentiert sich dabei bereits im neuen, ergonomisch optimierten Klingelnberg Design.

Closed Loop für Stirnräder im Zeichen für Industrie 4.0
Mit der Übertragung des bei Klingelnberg für Kegelräder bereits etablierten Closed Loop-Konzeptes auf die Welt der Stirnräder führt das Maschinenbauunternehmen auch in diesem Bereich die Bearbeitungsmaschinen mit der Messmaschine zusammen. Der Closed Loop für Stirnräder basiert auf einer offenen Schnittstelle und automatisiert die Maschinenkorrektur. Damit geht der Lösungsanbieter einen weiteren konsequenten Schritt zur Digitalisierung in der Zahnradfertigung: Dank einer Vielzahl an dazugehörigen Applikationen und Software realisiert Klingelnberg mit seinem System eine zentrale Produktionssteuerung, die zu einer Vereinheitlichung der erzielten Bearbeitungsergebnisse auf unterschiedlichen Maschinen, ja sogar in unterschiedlichen Werken führt.

Um zu demonstrieren, wie sich dank der digitalisierten Lösungskonzepte von Klingelnberg die Speed Viper und das Präzisionsmesszentrum P 26 im Sinne einer Industrie-4.0-Fertigung in der Produktionspraxis einsetzen lassen, sind beide Maschinen auf der AMB direkt vernetzt. Messebesucher können so am Klingelnberg Stand in Halle 5, Stand 5C80, das Closed Loop-Konzept für Stirnräder live erleben.
Für das Cyber-Physische Produktionssystem, bei dem jeder Schritt entlang der Wertschöpfungskette durch einen digitalen Zwilling beschrieben  wird, hatte Klingelnberg erst im Juni 2018 den Best of Industry Award in der Kategorie „Industrie 4.0“ erhalten, der vom Fachmagazin MM Maschinenmarkt verliehen wird.

Außerdem im „Messegepäck“: Digitales Identifikationsverfahren mit SmartTooling
Mit dem SmartTooling führt Klingelnberg ein digitales Identifikationsverfahren für Werkzeuge und Spannmittel ein und bindet die Kegelrad-Fräsmaschine konsequent weiter in das Themafeld Industrie 4.0 ein. Es geht darum, Prozesse, die heute noch manuell ausgeführt werden, durch Softwareunterstützung effizienter zu gestalten – das bildet die Basis für Traceability, den 360 Grad Blick auf die Produktionsmittel. Die zusätzlich zur Verfügung stehenden Daten bieten anschließend die Grundlage zum Heben von Prozessoptimierungspotenzialen. Ziel ist es, Kunden proaktiv bei der Reduzierung von Kosten und der Steigerung der Fertigungsqualität zu unterstützen.

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