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Traditionsfeier bei KLINGELNBERG: Maschinenbau-Unternehmen ehrt 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für 25, 40 und 50 Jahre Verbundenheit

Traditionell würdigt die Klingelnberg Geschäftsleitung zu Beginn eines jeden Jahres Kolleginnen und Kollegen, die seit 25, 40 oder 50 Jahren im Unternehmen tätig sind. So fand auch die diesjährige Jubilarfeier am 01. Februar 2019 erneut im Haus Kleineichen im Oberbergischen Hückeswagen statt.

Insgesamt feierten 11 Jubilare zusammen mit der Klingelnberg Geschäftsleitung bei einem gemütlichen Abendessen ihre langjährige Treue und Verbundenheit mit dem Unternehmen. Acht Mitarbeiter wurden für ihre 40-jährige, zwei Mitarbeiter für ihre 25-jährige und ein Mitarbeiter sogar für seine 50-jährige Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet.

„Ob Mitarbeiter in der Produktion, in der Technik oder im kaufmännischen Bereich – Sie alle haben mit Ihrem Engagement und Ihrer Leistung maßgeblich dazu beigetragen, unser Unternehmen zu einer internationalen Marke im Maschinenbau zu positionieren“, so Jan Klingelnberg, CEO der Unternehmensgruppe. Dafür sind wir sehr dankbar und freuen uns in jedem Jahr aufs Neue darauf, die Verdienste unserer Jubilare gebührend zu feiern.“

„Besonders freue ich mich heute über die Ehrung unseres Mitarbeiters Hans-Jürg Spiess, denn Herr Spiess kann bereits auf ein halbes Jahrhundert Klingelnberg Geschichte zurückblicken“, so der  Unternehmensvorstand. 1968 begann Spiess seine Ausbildung zum Maschinenzeichner (heutiger Konstrukteur) bei der Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Bührle  AG  im Bereich Verzahnung. Anfang der 70er Jahre studierte Spiess Maschinenbau am Technikum Winterthur (Schweiz), 1975 erhielt er den Abschluss Maschineningenieur HTL mit hervorragender Auszeichnung. Danach war Spiess in verschiedenen technischen Abteilungen als Maschineningenieur und Projektleiter tätig, 1989 wurde er zum Fachexperten und Entwicklungsingenieur befördert. Bis heute ist er dem Unternehmensbereich, dessen Sparte letztendlich 1993 von Klingelnberg übernommen wurde, treu geblieben und arbeitet dort als Entwicklungsingenieur in der mechanischen Konstruktionsabteilung am Stammsitz des Unternehmens, in Zürich (Schweiz). „Es sind immer die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein Unternehmen ausmachen“, bedankte sich Klingelnberg in seiner Rede. „Umso stolzer sind wir, dass wir es immer noch schaffen, so langjährige Mitarbeiterkarrieren in unserem Unternehmen zu begleiten. Dies ist in der heutigen, schnelllebigen Zeit sehr selten geworden“.

Klingelnberg mit ereignisreichem, zurückliegenden Jahr

Nicht nur ein erfolgreicher Börsengang prägte die Historie des Unternehmens in 2018 – so zählte neben der gelungenen Markteinführung der Höfler Stirnrad-Schleifmaschine Speed Viper für hochproduktives Wälzschleifen auch der Aufbau eines neuen Unternehmensbereiches, die Digital Unit, zu den Erfolgsfaktoren des vergangenen Jahres. Die Digital Unit treibt unter anderem Themen wie Smart Tooling, ein digitales Identifikationssystem für Werkzeuge und Spannmittel, voran – mit dem Ziel, Wegbereiter für moderne, softwaregetriebene Produktionsprozesse zu sein.

Dass Klingelnberg Wegbereiter in Sachen Industrie 4.0 ist, hat das Unternehmen erst kürzlich mit der Auszeichnung des „Best of Industry Award“ für sein Cyber-Physisches Produktionssystem bewiesen. Der Branchenpreis wurde im Juni 2018 vom Industriemagazin MM Maschinenmarkt vergeben, das insgesamt 31 nominierte Unternehmen in neun Kategorien präsentierte.

Nicht zuletzt startete Klingelnberg mit dem Einstieg in die Roboterindustrie auch eine Initiative zur Ausweitung des Geschäftes außerhalb der Verzahnungsindustrie. So bietet Klingelnberg mit der Option der Zykloidenmessung für Präzisionsmesszentren eine prozesssichere Lösung zur Überwachung hoher Fertigungsansprüche.

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